Bayerischer NSU-Untersuchungsausschuss – 20 Minuten für die Öffentlichkeit
Donnerstag, den 04. Oktober 2012 um 12:40 Uhr
Der Untersuchungsausschuss "Rechtsterrorismus in Bayern - NSU" hat nach dem Ende der parlamentarischen Sommerpause im bayerischen Landtag seine Arbeit wieder aufgenommen. Die verkündeten Beschlüsse und Ergebnisse lassen erste Konflikte zwischen den Regierungs- und Oppositionsfraktionen vermuten.
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Für eine unabhängige Beobachtungsstelle “NSU-watch: Aufklären und Einmischen”!
Montag, den 17. September 2012 um 00:00 Uhr
Die rassistische Mordserie des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) markiert eine Zäsur in der bundesrepublikanischen Geschichte. Nur eine aufmerksame Öffentlichkeit kann – parallel zu den parlamentarischen Untersuchungsausschüssen und den Recherchen von Journalist_innen – den Druck erzeugen, der notwendig ist für eine wirklich umfassende Aufklärung.
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NSU in Bayern: Untersuchungsausschuß nimmt Arbeit auf (mit Linksammlung!)
Donnerstag, den 26. Juli 2012 um 12:05 Uhr
Acht Monate nach der Selbstenttarnung des "Nationalsozialistischen Untergrunds" (NSU) nimmt nun auch im Freistaat Bayern ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss die Arbeit auf. Er will die beispiellose neonazistische Mordserie genauso untersuchen wie das Fehlverhalten bayerischer Sicherheits- und Justizbehörden, der Ministerien und der bayerischen Staatskanzlei.
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NPD-Funktionär wegen Kinderporno verurteilt
Mittwoch, den 25. August 2010 um 14:33 Uhr
Mühldorf. Zu einer Strafe von 15 Monaten, die auf drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt wird, hat das Amtsgericht Mühldorf am 12. August 2010 einen örtlichen NPD-Funktionär verurteilt. Der 24-jährige Thorsten E. wurde des Besitzes und der Verbreitung von kinderpornographischen Filmen für schuldig befunden.
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1. Mai 2010 Schweinfurt und Würzburg
Donnerstag, den 29. April 2010 um 17:46 Uhr
Die neonazistischen Demonstrationsanmeldungen in Schweinfurt und Würzburg wurden in letzter Instanz vom Bayerischen Verwaltungsgerichtshof(BayVGH) bestätigt. Für den Aufmarsch in Schweinfurt gibt es mittlerweile auch eine Route. Unklar ist, ob die Neonazis eventuell eine Doppeldemo zunächst in Schweinfurt und dann in Würzburg durchführen wollen. Dies wird allerdings auf Grund zeitlicher Auflagen eng werden.
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Demjanjuk-Prozess: „Big Show“ statt Gerechtigkeit?
Dienstag, den 01. Dezember 2009 um 02:39 Uhr
Robert Andreasch
Der Prozess am Landgericht München II gegen Iwan Nikolai („John“) Demjanjuk wegen Beihilfe zum Mord an 27 900 Jüdinnen und Juden im Vernichtungslager Sobibor hat am Montag, 30. November 2009 begonnen. Der Angeklagte und sein Rechtsanwalt Dr. Ulrich Busch (Ratingen) traten schon am ersten Prozesstag gegenüber den Überlebenden und Angehörigen der in der Shoa Ermordeten unverschämt auf.

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EMI vs. NPD: Vertrieb der “Schulhof-CD” gestoppt
Samstag, den 26. September 2009 um 13:03 Uhr
Maik Baumgärtner
Aufgrund einer Urheberrechtsverletzung darf die NPD ihre Schulhof-CD „BRD vs. Deutschland“ nicht mehr verbreiten. Mit den Worten: „Sie ist wieder da!“ verkündete die NPD im August dieses Jahres die Veröffentlichung der Neuauflage ihrer Schulhof-CD mit dem Titel „BRD vs. Deutschland“. Nun machten ausgerechnet die großspurig angekündigten „Neue(n) Noten[..]“ der NPD einen Strich durch die Rechnung, denn das neonazistische Musikprojekt „Hassgesang“ klaute die Melodie zu ihrem Stück „Brot und Spiele“ bei einer anderen Band, deren Rechte die „EMI Music Publishing Germany GmbH“ (EMI) verwaltet. Prompt musste der weitere Vertrieb der CD eingestellt und der Download eingeschränkt angeboten werden.
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Auszeichnung für die "Löwenfans gegen rechts"
Dienstag, den 04. August 2009 um 15:53 Uhr
Die Münchner Initiative "Löwen Fans gegen rechts" erhält den Julius-Hirsch-Preis 2009 des Deutschen Fußball Bunds e.V. (DFB). Damit wird das jahrelange Engagement gegen rechtsextreme Sprüche und Aktivisten in der Fankurve des TSV 1860 München und weitere Aktivitäten der Initiative gewürdigt. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.
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Kein Raum für Neonazi-Vortrag?
Dienstag, den 16. Juni 2009 um 21:28 Uhr
Vorbildlich reagiert hat die Geschäftsführung des "Augustiner Bürgerheims" im Münchner Westend: Der Mietvertrag für eine geplante Veranstaltung mit dem neonazistischen Autor Michael Winkler wurde fristlos gekündigt.
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